INSTALLATION
ROHRLEITUNG & HARDWARE /
ZENTRALE GASVERSORGUNG
Eine zuverlässige Gasversorgung mit technischen Gasen ist für den reibungslose Betrieb der Produktion unabdingbar. Ausfälle in der Gasversorgung aufgrund von Fehlern im Bestellwesen oder organisatorischen Fehlern im Behältermanagement bedeuten Ausschuss in der Produktion bei laufenden Prozessen bzw. unerwartete Kosten. Dies kann zu Stillstandszeiten führen, welche die Lieferzeiten für Bestellungen erhöhen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich die Gaseversorgung ständig zu überwachen. Bei den Gasversorgungssystemen unterscheidet man zwischen:
Dezentralen Gasversorgung: Die eingesetzten Gase werden dem Verbraucher direkt zugeführt.
Zentralen Gasversorgung: Die einzelnen Verbrauchsstellen eines Betriebes werden über ein Rohrleitungsnetz versorgt.
Unabhängig davon, ob die Gasversorgung zentral oder dezentral ausgeführt wird, ist es wichtig die Bedarfsmengen der eingesetzten Gase zu kennen um die versorgungstechnische Hardware und das Rohrleitungsnetz auszulegen. Folgende Versorgungsformen kommen bei der Gestaltung in Frage:
Um eine kontinuierliche Gasversorgung zu gewährleisten, wird oft eine zweiseitige Flaschen- bzw. Bündelbatterien mit Umschaltung verwendet, bei der eine Seite im Betrieb ist und die andere als Reserve dient. Wird eine Seite leer, so schaltet die Gasversorgung auf die Reserveseite um und während die Verbraucher versorgt werden, können die entleerten Flaschen- bzw. Flaschenbündel gegen volle Gebinde ausgetauscht werden. Für die richtige Auswahl der versorgungstechnischen Hardware sind die physikalischen, chemischen und physiologischen Eigenschaften der Gase von grosser Bedeutung.
Es werden folgende Gruppen von Gasen unterschieden:
Je nach Gas und Gaseigenschaften sind entsprechende Vorschriften und sicherheitstechnische Vorkehrungen für den Betrieb zu treffen. Des Weiteren bestimmen die Eigenschaften der eingesetzten Gase die Materialauswahl, die Verbindungstechnik und die Spülprozesse.